Energiewende

Nicht vergessen:

Den Treibhauseffekt in der Erdatmosphäre gibt es nicht.
Das CO2 in der Atmosphäre hat keinen Einfluss auf das Klima!
Deshalb hat der Mensch keine Möglichkeit, Einfluss auf das Klima zu nehmen!
Und das heißt auch, dass es keinen Klimaschutz geben kann.

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Ausgangslage der Energiewende

1978 hat das Bundesforschungsministerium beschlossen, die Versuchsanlage Growian (Große Windenergie-Anlage) in der Nähe von Marne in Schleswig-Holstein zu bauen. Diese damals weltweit größte Anlage mit 3 MW Nennleistung arbeitete in den Jahren 1083 bis 1987. Auf dem ehemaligen Growian-Versuchsgelände entstand ab 1987 der erste Windpark Deutschlands mit 30 kleinen Anlagen nach dänischem Vorbild. Anfang 1991 wurde dieser damals größte Windpark Europas ans Stromnetz angeschlossen.

2001 begann der zügige Ausbau der erneuerbaren Energien durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz). Dieses Gesetz regelte zwei wichtige Besonderheiten:
1. Der zu einer EEG-Anlage nächstgelegene Stromnetzbetreiber ist zu deren Anschluss und zur vorrangigen Einspeisung des erzeugten Stromes verpflichtet.
2. Die Betreiber einer EEG-Anlage erhalten  für 20 Jahre garantierte Vergütungen, die vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme und der Art der Stromerzeugung abhängen.

Das EEG wurde inzwischen mehrfach geändert. 2017 gab es die bedeutendste Änderung

2011 bekam die deutsche Energiewende einen entscheidenden Anstoß durch die Nuklearkatastrophe in Fukushima. Beschlossen wurde unter anderem der stufenweise Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022. Dieser Ausstieg soll durch den Ausbau der erneuerbaren Energien ermöglicht werden, denn die Kohlekraftwerke in der EU sollen wegen der Ratifizierung des Pariser Klimaabkommens bis spätestens 2031 abgeschaltet werden.

Im Norden Deutschlands gibt es mehr Wind. Außerdem gibt es Offshore Windkraftanlagen in der Nordsee. Trotz sogenannter Beschleunigungsgesetze für den dringend benötigten Netzausbau vom Norden in den energiehungrigen Süden tut sich wenig. Überlandleitungen werden von der Bevölkerung abgelehnt, unterirdische Leitungen sind sehr teuer.

Von vornherein bekannt, aber wenig kommuniziert ist die Tatsache, dass bei der Photovoltaik und der Windenergie eine stabile, steuerbare Energieabgabe nicht möglich ist. In der Nacht gibt es keine Sonnenenergie und bei Windflaute gibt es keine oder eine nur sehr geringe Leistungsabgabe der Windkraftanlagen. In diesen Fällen müssen konventionelle Kraftwerke einspringen. An anderer Stelle auf meiner Website wird gezeigt, dass es  für eine deutschlandweite Stromversorgung dazu keine Alternative gibt.

Es ist die Aufgabe der Netzbetreiber, stets die elektrische Leistung zur Verfügung zu stellen, die benötigt wird, nicht mehr und nicht weniger. Dabei muss die Netzfrequenz von 50 Hz unbedingt eingehalten werden, sonst bricht die gesamte Stromversorgung zusammen, es gibt einen Blackout. Die Komplexität unseres Stromnetzes ist heute so groß, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung sehr lange dauern kann. Mit dem weiteren Zubau an Windenergie wird die Gefahr eines Blackouts immer größer.

Die folgende Abbildung zeigt die abgegebene Leistung aller Windkraftanlagen von 01.2011 bis 05.2016. Die Oberkante des hellblauen Bereichs stellt die installierte Gesamtleistung dar. Dieser Wert wird von den höchsten Leistungsspitzen niemals erreicht. Der Mittelwert der Stromerzeugung liegt weit unterhalb der theoretischen Gesamtleistung.

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Wegen der großen Schwankungen bei der Wind- und Solarstrom-Erzeugung gibt es zeitweise eine Überproduktion. Diese führt zu erheblichen Stromflüssen ins Ausland, vorwiegend in die Niederlande und nach Österreich. Über die Leipziger Strombörse wird die Überproduktion dann ins Ausland verschenkt oder muss sogar zu negativen Preisen verkauft werden. Die Netzbetreiber können auch Windkraftanlagen bei Sturm außer Betrieb setzen. Die Anlagenbetreiber werden dann entschädigt.

In Deutschland zahlt man mit Dänemark wegen der Kosten der Energiewende den höchsten Strompreis weltweit. Das sollte sich ändern.

Es gibt eine weitverbreitete Behauptung, auch in der Politik, dass bei einem weiteren Ausbau der Windenergie die Schwankungen sich verringern und dass damit eine bessere Verlässlichkeit erzielt wird. Diese Behauptung wird im folgenden YouTube-Video anschaulich und mathematisch durch ein Gesetz der Statistik widerlegt.

https://www.youtube.com/watch?v=RwT6W00Jnng

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Die Frankfurter Allgemeine verkündete bereits am 16.03.12: Die Energiewende ist gescheitert. Eine verfrühte Aussage?

http://www.faz.net/aktuell/politik/harte-bretter/jeder-denkt-es-keiner-sagt-s-die-energiewende-ist-gescheitert-11685666-p2.html

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Und hier ein aktueller Artikel vom Juli 2016: Es geht um eine Bürgerinitiative gegen Windräder an der Bergstraße, die zu einem Vortrag zum Thema Energiewende eingeladen hatte.

http://www.rnz.de/nachrichten/bergstrasse_artikel,-Hirschberg-Energiewende-ist-an-Gesetzen-der-Physik-Statistik-und-Oekonomie-gescheitert-_arid,171368.html#null

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TV-Sendung bei arte: Experiment Energiewende - Deutschlands einsame Revolution, Auf YouTube veröffentlicht 05.09.2013

Dieser Bericht zeigt die großen Fragen und Probleme der Energiewende sehr gut und auch heute noch, Mitte 2017, hat sich im großen und ganzen nicht viel geändert.

Video in voller Länge (1 Std. 13 Min):

https://www.youtube.com/watch?v=rYzReRW4uHI

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ARD-Reportage Exklusiv im Ersten, veröffentlicht am 02.08.2016: Der Kampf um die Windräder. Eine schlimme Entwicklung!

https://www.youtube.com/watch?v=t8S8wTm101I

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Deutsche Bank Research: Deutsche Energiewende: Zielverfehlungen in Sicht. Eine ökonomische Analyse vom 12.05.2016

www.dbresearch.de/PROD/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000403870.pdf

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Am 08.06.2016 erschien dieser Artikel im Spiegel online: Es geht um die fehlenden Stromleitungen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/energiewende-ohne-stromnetz-ist-sinnlos-kommentar-a-1096374.html

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Eine Einschätzung der Süddeutschen Zeitung am 01.06.2016 zur Reform des EEG 2016

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/energiewende-deutschland-legt-seiner-energiewende-fesseln-an-1.3014862

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07.2016: Der Deutsche Bundestag beschließt mit der Mehrheit der Großen Koalition einschneidende Änderungen bei der Förderung erneuerbarer Energien. Damit steht Gabriels EEG-Reform.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Parlament-beschliesst-Bremse-fuer-Oekostrom-article18155296.html

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Torschlusspanik-bei-den-Windmuellern-article18294056.html

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Sind die Energiequellen der Erde wirklich endlich?

Das ist die allgemein vertretene Meinung vieler Veröffentlichungen. Durch meine weiteren Recherchen fand ich allerdings mehrere Berichte, in denen festgestellt wurde, dass Erdöl und Gas im wesentlichen gar keine fossilen Brennstoffe sind, sondern dass die Erde diese Stoffe selbst in tiefen Schichten chemisch erzeugt und das auch in Zukunft.

In Russland hat man schon vor 70 Jahren entdeckt, dass sich völlig leer gepumpte Ölfelder von selbst wieder füllen. Die Förderung aus großen Tiefen birgt allerdings nach dem heutigen Stand teilweise Gefahren, was im YouTube-Video erklärt wird. Die zukünftige Entwicklung der Fördertechnik in großen Tiefen ist also abzuwarten.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-erdoel.html

Weitere Artikel zu dem Thema von Dr. phil. Siegfried Emanuel Tischler findet man hier:

www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/der-grosse-oelschwindel oder hier:

www.wahrheitssuche.org/erdoel.html

In Wikipedia findet man zu der hier thematisierten abiogenetischen Hypothese (im Gegensatz zur biogenetischen, also Entstehung von Öl und Gas aus Biomasse unter hohem Druck) Gegenargumente. Aber zu diesen Gegenargumenten ist nur eine einzige Quelle angegeben, während die abiogenetische Hypothese bereits Ende des 20. Jahrhunderts von mehreren Wissenschaftlern unabhängig voneinander veröffentlicht wurde. Vor allem hat Anfang des 21. Jahrhunderts eine Arbeitsgruppe um Prof. Wladimir Kutscherow erfolgreich und wiederholt die abiogene Synthese von Kohlenwasserstoffsystemen unter Bedingungen demonstriert, die dem Erdmantel entsprechen.

Man kann vermuten, dass die Ölindustrie an der Verbreitung solch wesentlicher Erkenntnisse über riesige Mengen an Öl und Gas wegen der zu erwartenden niedrigen Ölpreise nicht interessiert ist.

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Die Konzeption Zivile Verteidigung - oder “Haltet den Dieb” vom 28.08.2016

Was hat die gerade von der Regierung präsentierte “Konzeption Zivile Verteidigung” mit der Energiewende zu tun? Viele Bürger fragen sich, was das jetzt soll. Aber lesen Sie selbst:

http://www.ageu-die-realisten.com/archives/1971    (Neuer Link!)

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Was passiert bei einem Blackout der Stromnetze?

http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland-ohne-strom-der-grosse-blackout/11173270.html

Und hier Studien des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag
“Was bei einem Blackout geschieht”

Kurzfassung 30 Seiten:
http://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/zusammenfassungen/TAB-Arbeitsbericht-ab141_Z.pdf

Vollständiger Arbeitsbericht 264 Seiten
http://www.tab-beim-bundestag.de/de/pdf/publikationen/berichte/TAB-Arbeitsbericht-ab141.pdf

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20.08.2016: “Energiewende und Blackout: The Day after” Ein Katastrophen-Scenario, das hoffentlich nie eintritt. Eine gründliche Analyse der heutigen Situation.

http://www.achgut.com/artikel/energiewende_und_blackout_the_day_after

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22.09.2016: Tennet ist in den Niederlanden einziger Übertragungsnetzbetreiber. In Deutschland ist Tennet seit der Übernahme des Höchstspannungsnetzes der E.ON am 01.01.2010 der größte deutsche Stromnetzbetreiber.

Wieder zeigt sich: Während der eigentliche Strompreis an der Börse in Leipzig niedrig ausfällt, steigen die Preise für die vermurkste Energiewende.

Folgekosten der Energiewende
Stromnetzbetreiber Tennet erhöht Preise

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Stromnetzbetreiber-Tennet-erhoeht-Preise-article18706466.html

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07.10.2016: Die Ermittlung der EEG-Umlage offenbart die katastrophale Unwirtschaftlichkeit gerade der Windkraft

In dem Artikel
http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-ermittlung-der-eeg-umlage-offenbart-die-katastrophale-unwirtschaftlichkeit-gerade-der-windkraft/

werden Zahlen der EEG-Vergütungen an die Betreiber der Windkraftanlagen im Jahr 2016 mit über 5 Milliarden Euro benannt. Der erlöste Wert dieses nicht bedarfsgerecht produzierten Stroms an der Strombörse beträgt jedoch lediglich 225 Millionen Euro, also nur 4,4% dessen, was der EEG-Einspeiser erhält. (Eine Strombörse funktioniert ähnlich wie eine Wertpapierbörse. Die Leipziger Energiebörse (EEX European Energy Exchange in Leipzig ist der größte Marktplatz für in Deutschland produzierten Strom. An ihr wird auch Strom aus vielen anderen Ländern gehandelt.)

Die restlichen 95,6%  zahlt der Stromkunde über die Stromrechnung. Ein wirtschaftlich katastrophales Ergebnis, das sich auch 2017 in ähnlichen Relationen bewegen wird.

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16.03.2016: Sind die Vorreiter der Energiepolitik noch zu retten?
Eine aufschlussreiche Betrachtung der Situation in der Energiewende unter Berücksichtigung der Atomenergie von einem Fachmann für Kernkraftsicherheit. Interessant ist die Aussage, dass scheinbar privat geäußerte Meinungen von Politikern zur Energiewende in vollem Gegensatz zur öffentlich vertretenen Meinung stehen. Es besteht der Verdacht, dass man bis zu den nächsten Wahlen keine Fehler eingestehen will.

http://www.achgut.com/artikel/sind_die_vorreiter_der_energiepolitik_noch_zu_retten

Der Autor dieses Artikels, Manfred Haferburg, stellt sich vor auf der Seite

www.achgut.com/autor/haferburg

Als Fachmann auf dem Gebiet der Atomkraftwerke hat er auf achgut.com auch den mehrteiligen “Der Fukushima-Report” geschrieben. Besonders möchte ich den folgenden Teil 4 “Das Panik-Orchester” empfehlen:

www.achgut.com/artikel/der_fukushima-report_4_geisterfahrer_der_energiepolitik

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Die F.A.S. brachte am Sonntag, den 05.07.2015 unter Wirtschaft den Artikel “Stromkunden auf die Barrikaden”.

Eine
Stellungnahme dazu findet man unter

http://www.fortschrittinfreiheit.de/index.php/allgemeines/publikationssuche/92-eeg-stromkunden-auf-die-barrikaden

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10.10.2016: FDP-Präsidiumsmitglied Solms: Das Subventionssystem des EEG ist gescheitert

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-Solms_FDP_Subventionssystem_EEG_ist_gescheitert-7468907

Neben dieser Pressemitteilung gibt es im “portal liberal” ein paar weitere Informationen zur Studie.

https://www.liberale.de/content/subventionssystem-eeg-laeuft-aus-dem-ruder

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14.11.2016: Mein Stromversorger informiert mich heute über die neuen gesetzlich bedingten Steuern, Abgaben und Belastungen ab 01.01.2017. Diese steigen brutto von 11,02773 auf 11,58346 cent pro kWh. Das sind dann bei mir 44,7 % vom gesamten Strompreis! Der Anteil für das “Erneuerbare Energiengesetz” ab 2017 beträgt brutto 8,1872 ct/kWh.

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19.11.2016: Eine neue Studie von Forschern an der Universität in Exeter, England kommt zu dem Ergebnis, dass bis zu 80.000 Fledermäuse pro Jahr in den Windparks getötet werden könnten. Und das sogar dort, wo Risiko-Abschätzungen zur Vermeidung dieser Todesfälle durchgeführt worden sind.

Untersuchungen an 29 Windparks ergaben, dass 194 Fledermäuse pro Monat getötet wurden. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher, weil viele der toten Kreaturen zur Beute für Aasfresser geworden sind. Es wurden Suchhunde herangezogen, um die Körper angeschlagener Fledermäuse in der Nähe von Turbinen zu finden.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/neue-studie-windparks-koennten-bis-zu-80000-fledermaeuse-pro-jahr-toeten/

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12.01.2017: Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende (FAZ 12.01.17)
Dem Wirtschaftsministerium werden grobe Mängel und teure Fehler vorgeworfen. Für die Gegner der These vom Menschen-gemachten Klimawandel ist das nichts neues. Die Frage nach der Bezahlbarkeit der Energiewende ist nicht beantwortet!

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/ruege-fuer-sigmar-gabriel-14621838.html

www.tagesschau.de/inland/rechnungshof-energiewende-101.html

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17.02.2017: Die Elektronenschieber - ein Besuch im Nervenzentrum der Energiewende
Dieser interessante Bericht aus dem manager magazin vom 28.12.2016 [1] über die Arbeit beim Netzbetreiber Tennet zeigt die Auswirkungen der Energiewende aus der Sicht der Jongleure, die auf die schwankende Leistung von Wind- und Sonnenenergie durch ihre Maßnahmen reagieren müssen, ein ökologischer Irrsinn.

Wenn man diesen Bericht liest, fragt man sich, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vor wenigen Tagen eine zwanzig-seitige Beilage mit dem Titel “Die Energiewende: unsere Erfolgsgeschichte” [2] mit großen Tageszeitungen verteilen konnte. Selbst der bis vor kurzem zuständige Bundesminister, Sigmar Gabriel, äußerte bereits am 17. April 2014 in Kassel: “Die Wahrheit ist, dass die Energiewende kurz vor dem Scheitern steht.”

[1] www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/elektronenschieber-besuch-im-nervenzentrum-der-energiewende-a-1124970.html

[2] www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/energiewende-beileger.pdf;jsessionid=490852DAABB81C2655896583DB001A89?__blob=publicationFile&v=29

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02.05.2017: Stromausfälle über Stromausfälle in Australien, Regierung reagiert mit Notfallplan zum Bau neuer Gaskraftwerke. Das Beispiel zeigt, was geschieht, wenn der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion über 40% hinaus geht. Der ist in Deutschland noch nicht erreicht, soll aber erreicht werden.

Dokumentation einer französischen NGO:

www.eike-klima-energie.eu/2017/05/01/australien-ist-mit-der-energiewende-schon-weiter-stromausfaelle-ueber-stromausfaelle/

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16.06.2017: Deutsche Energiewende - Eine sich anbahnende Katastrophe

Erst jetzt entdeckte ich diesen Bericht vom 26.01.2017, der die deutsche Energiewende von mehreren Seiten beleuchtet. Dieser Bericht ergänzt den Inhalt der Sendung von arte “Experiment Energiewende - Deutschlands einsame Revolution” weiter oben um einige aktuelle Fakten und Meinungen.

http://www.kaltesonne.de/deutschlands-energiewende-eine-sich-anbahnende-katastrophe/

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29.06.2017: Energiespeicher und eine neue Lösung für die Zukunft

Das erwünschte Ziel der Energiewende ist es, eine zuverlässige Stromversorgung ohne konventionelle Kraftwerke zu erreichen. Häufig werden verschiedene Speicherkonzepte als Lösung angeboten. Wie sehen die möglichen Speichertechnologien aus, wenn man eine deutschlandweite Lösung betrachtet?

Welche Anforderungen müssten Energiespeicher in Deutschland dafür erfüllen?

  • Ihre maximale Abgabeleistung müsste etwa der Jahreshöchstlast entsprechen. Je nach Wirkungsgrad der Speicher müsste die maximale Aufnahmeleistung bis zu einem Vielfachen höher sein.
  • Die Kapazität muss ausreichen, um den Bedarf mindestens einiger Wochen decken zu können.
  • Die Kosten der Speicher und ihres Betriebes müssen wirtschaftlich vertretbar sein.

Welche Speichertechnologien gibt es zur Zeit?

Pumpspeicherkraftwerke erfüllen noch am ehesten die Anforderungen, da sie zumindest an guten Standorten relativ kostengünstig und außerdem verlustarm sind (Wirkungsgrad bis zu 80%). Aber es gibt in Deutschland kaum noch geeignete Standorte und die Anzahl der benötigten Pumpspeicherkraftwerke wäre riesig, wollte man einen bedeutenden Speicheranteil über diese Speicher realisieren.

Druckluftspeicherkraftwerke lassen sich an vielen Standorten bauen. Sie weisen aber deutliche höhere Energieverluste auf und es wird schwierig sein, damit enorm große Kapazitäten zu schaffen.

Akkumulatoren haben geringe Energieverluste, sind aber sehr viel teurer. Zur Zeit wäre der Einsatz von Akkumulatoren in größerem Maße unbezahlbar. Dabei gibt es noch die Probleme mit der begrenzten Lebensdauer und der Verknappung des Lithiums.

Power to Gas, also die Erzeugung von Wasserstoff aus Wasser durch Elektrolyse mit überschüssigem Strom. Wasserstoff lässt sich zum Teil direkt, z.B. in Brennstoffzellen, nutzen. In großem Stil ließe sich der Wasserstoff noch zu Methan umwandeln, das man dann in den vorhandenen Gasspeichern sammelt und bei Bedarf in Gaskraftwerken wieder verstromt. Diese Lösung bringt jedoch riesige Energieverluste mit sich. Von der aufgewendeten Energie bleibt bei der Rückverstromung nur 30 bis 40%. Das bedeutet, dass dann die benötigten Windenergiekapazitäten zur Deckung der Versorgungslücken nochmals massiv erhöht werden müssten. Es wird bezweifelt, dass so etwas je realisiert wird. Die Hoffnung, man könnte durch weitere Forschung die Energieverluste massiv reduzieren, wäre völlig unrealistisch.

Andere Speichertechnologien, die diese Probleme lösen könnten, sind nicht in Sicht, obwohl man sicher nicht erst gestern angefangen hat, darüber nachzudenken.

Wenn Speicher keine Lösung für eine zuverlässige Stromversorgung sind und die Kohlekraftwerke nicht mehr zur Überbrückung gewünscht sind, gäbe es weiterhin die Möglichkeit, Gaskraftwerke zu nutzen und hinzu zu bauen. Diese sind bei Bedarf schnell einsatzbereit und daher geeignet. Allerdings macht sich Deutschland damit abhängig vom Gas-Import, vorwiegend aus Russland.

Deshalb fordere ich, dass Deutschland endlich anfängt, den ca. 10-jährigen Rückstand in der Wissenschaft zur Atomenergie aufzuholen. Es gibt weltweit nämlich eine enorme Weiterentwicklung bei den Reaktortypen. Die zur Zeit sichersten modernen Reaktoren werden in Russland gebaut. Aber die internationale Forschung verspricht heute bereits Kernkraft-Reaktoren, die in der Lage sind, den alten Atommüll in Form der nur zum Teil genutzten  Brennstäbe zur Energiegewinnung weiter zu nutzen. Das funktioniert so weit, dass nur noch ganz geringe Mengen von radioaktiven Stoffen zurückbleiben.

Das folgende Video gibt einen guten Einblick in die aktuelle Forschung.

www.youtube.com/watch?v=Cb15C9eey8s

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16.07.2017: Zwölf Minuten bleiben bis zum Stromausfall

Das Anfang Februar 2017 geänderte Energiewirtschaftsgesetz verlangt von den lokalen Stromversorgern auf Anforderung den Strom für ganze Stadtteile innerhalb von 12 Minuten abzuschalten. Eine solche dringende Notabschaltung ist nötig, wenn ein landesweiter Blackout verhindert werden muss. Das schlimme daran ist, dass dabei eine Priorisierung nicht stattfinden darf. Das bedeutet, dass auch Krankenhäuser, Feuerwehr und Polizei betroffen sein können.

Lesenswert sind auch die Kommentare zu diesem Bericht.

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/16/zwoelf-minuten-bleiben-bis-zum-stromausfall/

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17.07.2017: Handwerk fordert das Aus der “ungerechten” Energiewende

Das deutsche Handwerk gerät wegen der jedes Jahr steigenden EEG-Umlage unter Druck. Jetzt beschloss der Zentralverband des deutschen Handwerks ein Forderungspapier zur radikalen Reform der Ökostromförderung.

https://www.welt.de/wirtschaft/article166698465/Handwerk-fordert-das-Aus-der-ungerechten-Energiewende.html

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01.08.2017: Der Todfeind der Regierung: Die Physik

Unter diesem Titel erschien heute auf der Webseite von EIKE eine ausführliche Begründung, warum alle Lösungsansätze, die zum Erfolg einer deutschen Energiewende führen sollten, vorhersehbar gescheitert sind.  Angetrieben von der angeblich drohenden Klimakatastrophe gab es auch keine nennenswerte Opposition im Bundestag gegen die Energiewende. Dass die Regierung auf diesem Weg immer weiter geht, liegt offenbar an der Angst vor der Blamage, wenn man das Scheitern der Energiewende-Politik eingestehen müsste.

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/01/der-todfeind-der-regierung-die-physik/

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20.08.2017: Gefährliche Ladung - Die E-Autos sind Energieverschwender, Die Batterien giftige Umweltsünder erster Klasse

In der Weltwoche (www.weltwoche.ch also aus der Schweiz) erschien heute der Artikel Energieverschwendung der Extraklasse. Dieser Artikel wurde von EIKE übernommen und um Zusatzinformationen ergänzt.

Es wird gezeigt, dass bei Berücksichtigung der Energieverluste bei Elektroautos der Energiebedarf etwa doppelt so hoch ist, wie bei Benzinmotoren. Da sind zunächst die hohen Energiekosten bei der Herstellung der Batterien. Dann gibt es die Ladeverluste. Beim Laden der Batterien gehen 10 bis 30% als Wärme verloren, je nach Höhe des Ladestroms. Bei tiefer Außentemperatur kann der Verlust sogar fast 50% betragen. Dazu kommt, dass bei Kälte der Wirkungsgrad der Batterie niedriger ist und zusätzlicher Strombedarf für die Heizung benötigt wird.

Außerdem werden im Artikel die Rohstoffproblematik und das Giftmüllproblem bei der Entsorgung der Batterien erörtert.

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/20/gefaehrliche-ladung-die-e-auto-sind-energieverschwender-die-batterien-giftige-umweltsuender-erster-klasse/

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24.08.2017: “Das Energiewende-Deutschland wird schon in wenigen Jahren ein böses Erwachen haben”

Prof. Dr. rer. nat. Frank Endres vom Institut für Elektrochemie an der TU Clausthal schreibt in seinem Kommentar zu diesem Schlusstext eines Artikels auf EIKE (s. Link unten) folgendes:

Genauso ist es, Herr Humpich [Dr. Klaus Humpich, Ing. für Energie- und Verfahrenstechnik]. Den deutschen “Weltrettungszug” hält niemand mehr auf, und ich bleibe bei meiner Meinung, dass Deutschland den ganzen Unsinn, der auf zu vielen Ebenen abläuft, nicht mehr aus eigener Kraft wird beenden können. Ich habe diese Woche Dinge erlebt, die mich haben erschaudern lassen, in welche Richtung sich dieses Land bewegt. Schade, dass ich schon zu alt bin, um in den USA noch eine Chance zu haben. Mich würde hier nichts mehr halten.

Ich persönlich hoffe, dass dieses böse Erwachen, so schnell, wie möglich kommt, damit der Schaden, der bis jetzt angerichtet wurde, nicht noch wesentlich größer wird.

https://www.eike-klima-energie.eu/2017/08/23/das-trumpsche-energiezeitalter/

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04.10.2017: Es geht um die Elektro-Mobilität: “Unausgewogen wie die Energiewende”

Welche Schwierigkeiten ein zeitnahes Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor mit sich brächte. Ein Artikel von Norman Hanert in der Preußischen Allgemeinen Zeitung

http://www.preussische-allgemeine.de/nc/nachrichten/artikel/unausgegoren-wie-die-energiewende.html

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21.10.2017: Australien will Förderung für erneuerbare Energien streichen

Schon mit Datum 02.05.2017 habe ich hier einen Bericht aus Australien (insbesondere Süd-Australien) eingestellt, in dem von häufigen Stromausfällen berichtet wird. Als Maßnahme zur Stabilisierung des Stromnetzes wurde da als Notfallplan beschlossen, neue Gaskraftwerke zu bauen.

Jetzt hat Australien beschlossen, wieder auf  Kohle, Gas und Wasserkraft zu setzen und die Förderung für erneuerbare Energien zu streichen.

https://derstandard.at/2000066185544/Australien-will-Foerderungen-fuer-erneuerbare-Energien-streichen